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Fairmont Sirru Fen Fushi: Neue Bambusbar von Star-Designerin Elora Hardy

Text: Darian Leicher

Die Designerin Elora Hardy setzt in ihren Bauprojekten auf Nachhaltigkeit. Und dafür eignet sich Bambus als Baustoff ideal, meint die kanadisch-indonesische Architektin. Die Arbeiten ihres auf Bali ansässigen Studios IBUKU werden weltweit gefeiert. Eines der neuesten Projekte von Elora Hardy ist die Onu Onu Bar im Fairmont Sirru Fen Fushi auf den Malediven.

Onu Onu Bar aus Bambus im Fairmont Sirru Fen Fushi

„Bambus ist ein Versprechen an die Kinder: Ein nachhaltiges Material, das ihnen nicht ausgehen wird!“, sagte Elora Hardy bei einem Auftritt im Rahmen der TED-Talks 2015. Bambus ist inzwischen zu einem Markenzeichen ihrer IBUKU-Projekte geworden. Dieses sind häufig innovative Luxuskreationen aus Bambusholz, die sich stilvoll in die Natur einfügen mit weit geschwungene Linien und offenem Design – stets geleitet von dem Gedanken des „conscious way of living“. Hardys aktuellste Kreation, die Onu Onu Bar auf Fairmont Maldives Sirru Fen Fushi, bildet da keine Ausnahme. Das dramatisch ausschlagende Dach ist ein wahrer Blickfang; die Konstruktion aus Petung-, Tali- und Lidi-Bambus lediglich eine natürliche Erweiterung der Landschaft. Es gibt 1.450 Bambusarten, von denen IBUKU sieben verwendet.

Bambus ist ein nachhaltiges Baumaterial

Argumente für das Naturprodukt liegen für Hardy auf der Hand: Die Pflanze wächst selbst auf unproduktiven Böden und erreicht in drei Jahren eine Größe, aus der sich 18 Meter verwertbares Baumaterial gewinnen lassen. Als Hohlkörper ist Bambus sehr leicht, verfügt aber über die Zugfestigkeit von Stahl und die Druckfestigkeit von Beton. So kann eine Stange mühelos ein Gewicht von über vier Tonnen aushalten. Seine Flexibilität erweist sich auch als Vorteil, wenn die Onu Onu Bar, direkt am azurblauen Wasser des Indischen Ozeans erbaut, souverän dem Meereswind trotzt.

Fairmont Bar nach dem maledivischem Wort für Bambus benannt

Ihr grünes Gewissen erbte Elora Hardy von ihren Eltern, dem Architektenpaar John und Cythia Hardy, das 2008 die zukunftsweisende „Green School“ auf Bali gründete. Demgemäß setzt das Fairmont Maldives Sirru Fen Fushi mit der Berufung von Hardy ein Zeichen für Nachhaltigkeit und ökologische Verantwortung. Selbst der Name der Bar rückt den ökologischen Werkstoff in den Mittelpunkt: Onu (Dhivehi) bedeutet schlicht und einfach Bambus.

 

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